AKJM - ARBEITSGEMEINSCHAFT KINDHEIT, JUGEND UND NEUE MEDIEN

Forschungsprojekte von Achim Lauber

 
Sehmotive, Wahrnehmung, Verarbeitung von aktuellen RealityTV-Formaten bei Heranwachsenden (seit 2009). Mitarbeit an dem von der Arbeitsgemeinschaft Kindheit, Jugend und neue Medien (AKJM) in Kooperation mit der Freien Universität Berlin, Arbeitsbereich Philosophie der Erziehung, durchgeführten Forschungsprojekt zur Nutzung, Funktion und Bedeutung der aktuellen RealityTV-Formate bei Kindern und Jugendlichen.
Ziel der von der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen e.V. (FSF) in Auftrag gegebenen Studie ist es, herauszufinden, wie Heranwachsende beliebte Casting-Shows wie “Deutschland sucht den Superstar”, “Germany’s Next Topmodell” und “Popstars” auf der einen Seite und Coaching-Sendungen wie “Die Super Nanny”, “Die Ausreißer – der Weg zurück” oder auch “Rach, der Restauranttester” nutzen, wahrnehmen und verarbeiten. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, mehr über die sozialisatorische Bedeutung zu erfahren, welche die aktuellen und teilweise auch kontrovers diskutierten RealityTV-Angebote für Kinder und Jugendliche haben. Dabei geht es auch um die Bedeutung solcher Fernsehangebote für die Entwicklung von Werten und Normen seitens der jungen Zuschauer. Für weitere Informationen zur Untersuchung und zu den erzielten Ergebnissen siehe den zugehörigen Veröffentlichungen.

Angst/Verängstigung als Risikodimension des Jugendmedienschutzes (2005 bis 2008). Mitarbeit an dem von der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) und der Freien Universität Berlin, Arbeitsbereich Philosophie der Erziehung, initiierten qualitativen Forschungsprojekt zu den persönlichen Vorstellungen und zum Umgang der Prüferinnen und Prüfer der FSF mit einem zentralen Prüfkriterium.
In dieser Studie werden die individuell differenten, handlungsleitenden Konzepte und Vorstellungen von den Prüfenden der FSF hinsichtlich einer möglichen Angst/Verängstigung durchs Fernsehen herausgearbeitet und die verschiedenen Umgangsweisen mit diesem Kriterium im Prüfkontext aufgezeigt. Dabei werden exemplarisch die Ergebnisse des jugendschützerischen Handelns transparent gemacht, die von vielen Faktoren (z.B. Regularien, Wissensbeständen und Erfahrungen der Prüfenden) abhängen und in Gestalt von Schnittauflagen und/oder Altersempfehlungen mit den daran gekoppelten Platzierungsvorgaben die Fernsehzuschauer und auch die (wirtschaftlichen Belange der) privaten Fernsehanbieter betreffen. Für weitere Informationen zur Untersuchung und zu den erzielten Ergebnissen siehe den zugehörigen Artikel oder den Endbericht im Volltext.

Explorationsstudie zur rezeptiven und produktiven Aneignung von Internetradio und Podcasting durch Jugendliche und junge Erwachsene (2006 bis 2007)
Beauftragt von der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM), dem Bayerischen Rundfunk (BR) und durchgeführt vom JFF Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis München: Zielgruppenadäquate Erhebung mittels Online-Fragebogen, vertiefende Gruppendiskussionen on- und offline mit „Early Adopters“ von Internetradio und Podcasts mit dem Ziel, Zugänge, Präferenzen und Motivationen der exemplarische Aneignungsmuster in Bezug auf die neuen Medien zwischen Radio und Internet zu eruieren. Für weitere Informationen zur Studie und zu den erzielten Ergebnissen siehe den zugehörigen Endbericht im Volltext.

Jugendmedienschutz aus der Perspektive von Eltern, Jugendlichen und pädagogischen Bezugspersonen – Teilstudie zur Akzeptanz der Regelungen des Jugendmedienschutzes (2007)
Die Studie ist Bestandteil der Evaluierung des Jugendmedienschutzgesetzes und des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags, die in der Regie des Hans-Bredow-Instituts Hamburg liegt und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) in Abstimmung mit den Ländern finanziert wird; durchgeführt vom JFF Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis München: Durchführung qualitativer Intensivinterviews mit Jugendlichen und Eltern, Auswertung und Gutachtenerstellung mit dem Ziel, zu eruieren welche medienbezogenen Risiken gesehen werden, wie die Maßnahmen des gesetzlichen Jugendmedienschutzes wahrgenommen und wie sie unter den Bedingungen des (Erziehungs-)Alltags bewertet werden. Für weitere Informationen zur Studie und zu den erzielten Ergebnissen siehe den zugehörigen Endbericht im Volltext.

Medienaneignungsweisen bildungsbenachteiligter Heranwachsender und die Potenziale multifunktionaler Medien für Bildungsprozesse (2007 bis 2008)
Beauftragt vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (BMBF) und wird durchgeführt vom JFF Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis München: Organisation und Durchführung einer bundesweiten Schulklassenbefragung zum Thema Medienaneignungsweisen der Zielgruppe bildungsbenachteiligte Heranwachsende, die in der tagesaktuellen Debatte oft nur unter der Perspektive der Kompensation von Defiziten betrachtet wird. Ziel ist es, aufzuzeigen, welche Potenziale multifunktionaler Medien von Hauptschülerinnen und Hauptschülern realisiert werden und welche ihnen bisher nur wenig zugänglich sind.

Konvergenz im Medienalltag Heranwachsender. Studie und begleitendes Monitoring (2002 bis 2006)
Beauftragt von der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM), dem Bayerischen Rundfunk (BR) und dem Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF). Das projektbegleitende Monitoring wird von der Sächsischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM) finanziert. Durchgeführt von der Universität Leipzig, Lehrstuhl für Medienpädagogik und Weiterbildung (Prof. Dr. Schorb) in Kooperation mit dem JFF Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis München:
Projektkonzeption und -organisation, repräsentative Befragung von Kindern und Jugendlichen, qualitative Vertiefung mittels Intensivinterviews sowie ein begleitendes Monitoring zu Angebotstrends und neuen Nutzungsmustern in Bezug auf konvergente Medienangebote mit dem Ziel, zu eruieren, was von den Phänomenen, die der Konvergenz zuzuordnen sind, wahrgenommen und in den Medienalltag integriert wird und wie insbesondere der Umgang Heranwachsender mit Medien dadurch verändert wird.
Für weitere Informationen zur Studie und zu den erzielten Ergebnissen siehe die zugehörige Veröffentlichung. Aktuelle Informationen zum Monitoring finden sich auf der Internetpräsenz.

d-a-s-h – Für Vernetzung, gegen Ausgrenzung (2001 bis 2005)
Gefördert im Rahmen des Programms entimon sowie von der Bundeszentrale für politische Bildung und durchgeführt vom Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis München und der Universität Leipzig, Lehrstuhl für Medienpädagogik und Weiterbildung: Projektkonzeption, -organisation, Aufbau einer internetbasierten Netzwerkes junger politisch interessierter und/oder aktiver Gruppen und Einzelpersonen; medienpädagogische Angebote zur technischen Unterstützung und inhaltlichen Weiterbildung, mit dem Ziel, das Internet in die politische Sozialisation und in die informelle politische Bildung Jugendlicher und junger Erwachsener zu integrieren. Weitere Informationen finden sich auf der Internetpräsenz zum Projekt.

Der Einfluss des Fernsehens auf das Ausländerbild von Kindern und Jugendlichen (2002 bis 2003)
Beauftragt von der Unabhängigen Landesanstalt für Rundfunk und Neue Medien Schleswig-Holstein (ULR), der Bremischen Landesmedienanstalt (BREMA) sowie der Landesrundfunkzentrale Mecklenburg-Vorpommern (LRZ) und durchgeführt von der Universität Leipzig, Lehrstuhl für Medienpädagogik und Weiterbildung (Prof. Dr. Schorb) in Kooperation mit dem JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis München: Projektkonzeption, -organisation, Inhaltsanalyse ausgewählter Sendungen und Rezeptionsanalyse mittels Leitfadeninterviews mit dem Ziel die Wahrnehmung von MigrantInnen im Fernsehen und im sozialen Umfeld durch Kinder und Jugendliche und dem Einfluss des Fernsehens auf das individuelle Ausländerbild dieser Altersgruppe. Für weitere Informationen und zu den erzielten Ergebnissen siehe die Kurzdarstellung der Studie oder die zugehörige Buchpublikation im Volltext.

Jugendschutz im digitalen Fernsehen II (1999 bis 2001)
Beauftragt von der Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten (ALM) und durchgeführt vom Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis München und der Universität Leipzig, Lehrstuhl für Medienpädagogik und Weiterbildung: Projektkonzeption und -organisation, Techniktest, Repräsentative Befragungen der Bevölkerung und der Abonnenten von Premiere World sowie qualitative Familienstudie mit dem Ziel, die Akzeptanz von und den Umgang mit Jugendmedienschutz allgemein und mit der technischen Jugendmedienschutzmaßnahme ‚Vorsperre’ von Premiere World speziell im Kontext familiärer Medienerziehungsstile zu eruieren. Für weitere Informationen zur Studie und zu den erzielten Ergebnissen siehe die zugehörige Veröffentlichung.

Funktion und Bedeutung von Fernsehinformation im Jugendalter (1998 bis 2000)
Beauftragt von der Sächsischen Landesanstalt für Neue Medien (SLM), der Hamburgischen Anstalt für Neue Medien (HAM) und Bayrischen Landesmedienanstalt (BLM) und durchgeführt vom Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis München und der Universität Leipzig, Lehrstuhl für Medienpädagogik und Weiterbildung (Prof. Dr. B. Schorb):
Projektkonzeption, -organisation, Struktur- und Inhaltsanalyse relevanter Sendungen, Fragebogenerhebung, Vertiefung mittels qualitativer Intensivinterviews mit dem Ziel das Informationsverständnis und den es Umgangs von Jugendlichen (12 – 17 Jahre) mit Fernsehinformation zu eruieren. Für weitere Informationen zur Studie und zu den erzielten Ergebnissen siehe die zugehörige Veröffentlichung.

Subjektive Medientheorien von RedakteurInnen des Kinderfernsehens (1997 bis 1998)
Beauftragt vom Internationalen Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI) und durchgeführt von der Universität Leipzig, Institut für KMW (Prof. Dr. B. Schorb/Prof. Dr. H.-J. Stiehler), in Kooperation mit dem Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis, München:
Vorbereitung, Durchführung und Auswertung von Interviews mit RedakteurInnen des deutschen Kinderfernsehens mit dem Ziel, ihre subjektiven Einstellungen zum Fernsehen allgemein, zur Fernsehnutzung anderer, insbesondere ihrer jungen Zielgruppe, zu Fernsehwirkungen und zu ihrer täglichen Arbeit zu eruieren. Für weitere Informationen zur Studie und zu den erzielten Ergebnissen siehe die zugehörige Veröffentlichung.

Akzeptanz interaktiver und digitaler Elemente im Kinderfernsehen
Beauftragt von KI.KA, dem Kinderkanal von ARD und ZDF, durchgeführt von der Universität Leipzig, Lehrstuhl für Medienpädagogik und Weiterbildung (Prof. Dr. Schorb). Eine Untersuchung zur Rezeption des Formates Kikania von 8- bis 13-Jährigen aus West- und Ostdeutschland.

Kompetenzentwicklung von Lernmittlern in selbst organisierten Foren als neue Organisationsform
Beauftragt von der Arbeitsgemeinschaft betriebliche Weiterbildungsforschung e.V. und durchgeführt von der Universität Leipzig, Lehrstuhl für Medienpädagogik und Weiterbildung (Prof. Dr. Schorb). Eine Untersuchung der Entwicklung von Lernkompetenz sowie technischen und sozialen Kompetenzen von Weiterbildner im Zusammenhang mit der Nutzung von Foren, Chats und Mailinglisten zur beruflichen Weiterbildung.